Hier finden Sie unseren aktuellen Gemeindebrief

                                                                       

 

                                                                           V2017(Oktober/November)

 

 
   

 

 

 

Liebe Gemeinde,

Das 500ste Reformationsjubiläum strebt seinem Höhepunkt entgegen: dem 31. Oktober!

Grund genug, einmal inne zu halten und darüber nachzudenken, was denn diese Reformation für uns heute bedeuten kann.

Für mich bedeutet es zunächst, zurückzublicken auf eine bewegte Vergangenheit, die viel Unrühmliches, aber auch manch Rühmliches zu bieten hat: Schließlich war das Zeitalter der Reformation alles andere als eine friedliche und tolerante Zeit. Und die meisten Reformatoren waren dies ebensowenig. Dennoch hat die Reformation den Grundstein für vieles gelegt, was für uns heute selbstverständlich ist: Den Individualismus (es geht schließlich um meinen ganz persönlichen Glauben), die hohe Wertschätzung der Freiheit (ich bin nur Gott Untertan – keinem Menschen), die Gleichberechtigung der Geschlechter (vor Gott sind alle Menschen gleich) und noch so manches mehr.

Viele Freiheiten und Privilegien, die wir heute haben, gehen zwar auf die Zeit der Reformation zurück, mussten aber häufig später auch gegen die Kirchen erkämpft werden, die aus der Reformation  hervorgingen.

Gerade deshalb ist es wichtig, sich bei allem Feiern daran zu erinnern, dass der Reformationsbewegung auch etwas Kritisches anhaftete: Menschen begehrten auf gegen die herrschenden Zustände.

Vielleicht ist das eines der Dinge, die auch uns heute wieder gut anstehen würden: Aufbegehren gegen das, was Menschen bis heute niederdrückt und knechtet: Die große Übermacht des Kapitals (was wir zurzeit wieder in der engen Verflechtung von Autoindustrie und Politik erleben), die ungerechte Verteilung der Güter dieser Erde, die Ausbeutung der Natur durch den immer größeren Verbrauch von Ressourcen und das Säbelrasseln, das einen gerechten Frieden in weite Ferne rücken lässt.

Grundlage für den Einsatz für eine Veränderung der Verhältnisse ist und bleibt die Bibel: In ihr fanden die Männer und Frauen der Reformation ihren Halt. Denn in ihr finden wir – neben den grundlegenden Wei-sungen Gottes für ein gutes Leben - die froh machende Nachricht von der grenzenlosen Liebe Gottes, die uns geschenkt wird. Vielleicht wäre es ja gut, sich wieder zu diesem Inspirationsbrunnen der Reformations-zeit zu begeben – am besten gemeinsam, denn die Bibel will in der Gemeinschaft gelesen und gelebt werden will. Ich wünsche uns in ein inspirierendes, aufrüttelndes und begeisterndes Reformationsfest.  

 

 

Neues aus dem Kirchenvorstand

Drei Monate sind eine lange Zeit – da kann viel geschehen! Wer jetzt in den Gottesdienstraum kommt, der und die sieht, dass etwas geschehen ist: Die Decke ist weiß gestrichen, neue Beleuchtungselemente sind montiert und auch die Wände erstrahlen wieder in schönem weiß.

Das ging natürlich nicht von Zauberhand, sondern mit viel Arbeit: Deshalb hier zunächst ein Dankeschön an unsere Hausmeister/in: Ihr habt super Arbeit geleistet!

Dann aber auch ein Dankeschön an Virginia Treutel und Sabine Baur, die in einer „Hauruckaktion“ dafür gesorgt haben, dass die Wände wieder schön aussehen!

Jetzt fehlt uns nur noch ein schöner neuer Abendmahlstisch – da sind wir noch auf der Suche.

Darüber hinaus hatten wir ein schönes Wochenende mit Menschen aus unseren beiden Partnergemeinden aus den Niederlanden und Tschechien und singen seit dem 17.09. auch aus dem neuen Beiheft „EG+“.

Ein offizielles, herzliches Willkommen auch an Miriam Kläsener, die wir am gleichen Tag in ihr Amt als Organistin unserer Gemeinde eingeführt haben. Besonders gefreut haben wir uns auch darüber, dass wir mit Lara Wassermann und Jan Steinbach neben Uschi Stöber und Angie Runzheimer zwei weitere neue Lektor/innen haben.   

J. Bundschuh, Vorsitzender

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Herausgeberin: Evangelische Friedensgemeinde Kelsterbach

Verantwortlich: Joachim Bundschuh, Pfarrer, Telefon 06107/9810046

Pfarramt: Feldbergstraße 6

Gemeindebüro: Brandenburger Weg 7, Vera Hechler

Dienstags, mittwochs und donnerstags:  9.00 bis 13.00 Uhr

Tel.: 06107/ 4183, Fax: 06107/ 986751

Email: friedensgemeinde@web.de

Homepage: www.friedensgemeinde-kelsterbach.online

IBAN: DE36 5085 2553 0016 0741 55, Kreissparkasse Groß-Gerau

Kindertagesstätte: Tel.: 06107/63133, Leiterin: Bettina Spieske

 

 

 

Hallöle…

ach herrje, es wird schon wieder Zeit euch Neuigkeiten zu erzählen.

Es ist schon wieder viel passiert in der Kita und es wird sich auch noch einiges tun.

Ich muss sagen, ich bin ganz schön traurig. Ich war bei der Infostunde der Krippeneltern dabei und habe gehört, dass die Mäusegruppe nun umzieht ins bunte Haus.

Aber eigentlich ist das auch toll, weil sie dann alle zusammen sind, die kleinen Hüpfer, und in jeder Gruppe wieder drei nette, lustige Erzieherinnen und Erzieher zusammen sind.

Das wird bestimmt prima, da ist mal wieder richtig was los in der Krippe.

Soll ich Euch noch was erzählen?

Die Vorschulkinder, also die Wackelzähne, haben nun ihr Projekt begonnen. Ich habe beobachtet wie sie malen, Bücher anschauen, mit Ton arbeiten….und ich weiß das sie eine Ausstellung für 2018 machen wollen.

Was ganz toll ist, sie machen einen Pflasterkurs, hi, hi. Wahrscheinlich kleben die sich überall Pflaster auf und sehen dann ganz doll verletzt aus. Ich schleiche da mal mit und schau mir das an.

Die Kinder erzählen sich, was sie alles machen und in welche Projekte sie sich eingetragen haben. Sie sind ganz aufgeregt. JAuch die Eltern dürfen mitmachen und ich habe gelauscht als ein Vater sagte, dass er mit zur Abschlussfahrt, in die Lochmühle, fahren möchte.

Bestimmt um dort Karussell zu fahren und die Teppichrutsche zu rutschen. Ich werde bestimmt mitfahren und alles genau beobachten. Aber das dauert noch sooo lange.

Ersteinmal kommt nun das Erntedankfest und die Kinder bereiten sich schon auf den Familiengottesdient vor. Ach du grüne neune….dann ist ja auch bald St. Martin und dann die Adventszeit, aber darüber sage ich jetzt noch nichts. Ich wünsche euch eine schöne Zeit und werde ganz genau aufpassen, was hier noch passiert…natürlich nur für Euch.

Euer Muckel

 

 

Krippenspielprobe

Ja, es ist schon wieder so weit: Weihnachten naht!

Im Familiengottesdienst am Heiligen Abend (15.30 Uhr) wollen wir wieder ein generationenübergreifendes Krippenspiel aufführen – und dafür muss geprobt werden.

Alle Interessierten, besonders aber alle Kinder zwischen 5 und 12 Jahren, laden wir für Donnerstag, den 09. November um 17.00 Uhr zu einer ersten Besprechung in das Gemeindezentrum ein. Die weiteren Proben werden dann donnerstags um die gleiche Uhrzeit sein.

 

Unterwegs mit den Evangelischen Frauen

An einem der letzten heißen Spätsommertage dieses Jahres unternahm unsere Frauengruppe gemeinsam mit der Frauengruppe der Stadtkirchen- und Französisch-reformierten Gemeinde Offenbach nebst den beiden Pfarrer/innen einen Ausflug nach Idstein.

Wir trafen uns vor der schön renovierten evangelischen Unionskirche zu einer 1 1/2stündigen Stadtführung durch eine Stadtführerin. Zunächst ging es in die Unionskirche. Beim Betreten des Innenraums waren wir dann total verblüfft ob der äußerst üppigen Ausstattung, was bei einer evangelischen Kirche ja selten ist.

Wir konnten tolle Gemälde von Malern der Rubensschule, sowie Säulen, Arkaden, Altar, Kanzel und Taufstein aus Lahnmarmor bewundern.

Danach gingen wir durch die malerische Innenstadt mit ihren schönen Fachwerkhäusern zum Schloss, dem Schlossarten und dem Hexenturm, dem Wahrzeichen von Idstein.

Wie bei jedem Ausflug durfte auch hier ein Kaffeetrinken nicht fehlen.

Zu Hause angekommen – gefahren vom Pfarrer – waren wir uns einig, dass dies wieder ein gelungener, schöner Ausflug war.        Uschi Stöber

 

Strandbar

Nach langer Zeit ist es endlich wieder so weit: Es gibt wieder ein Musikquiz! Wer also Spaß am Raten und Freude an guter Musik hat, der und die ist am Freitag, den 13. Oktober um 19 Uhr in der Strandbar des Gemeindezentrums richtig! Natürlich gibt es auch was zu trinken.

 

 

Pilgern 2017

12 Personen  aus der Doopsgezinde-remonstrantse Gemeinde Nijmegen, der Stadtkirchengemeinde Offenbach und der Friedensgemeinde begaben sich ab Sonntag, dem 3.9. wieder auf die Spuren der Hugenotten und Waldenser.

500 Jahre  Reformation  begleiteten uns auch hier in besonderer Weise. Unsere täglichen Andachten und Texte standen unter den Titeln:

Allein die Schrift – Allein der Glaube – Allein die Gnade – Allein Christus

Eingebunden in Morgenandacht, Mittagfeier und der Auseinanderset-zung mit verschiedenen Texten wanderten wir täglich ca 20 km über die Hügel und durch die Wälder des Lahn-Dill-Kreises von Bad Endbach über Bicken, Greifenstein bis Braunfels. Die  abendliche Abendmahls-feier und das anschließende gute Essen rundeten den Tag ab. Die Tage waren anstrengend, anregend und fröhlich.. Die  stündliche Stehpause tat gut und das köstliche Picknick um die Mittagszeit sorgte für  gute Stimmung und  weitere Motivation. Die Sonne begleitete uns. Wir durften Gast in unterschiedlichen Kirchen, Gemeindehäusern und im Theologischen Seminar Herborn sein, und berührten drei Landeskirchen auf unserem Weg: Rheinische Kirche, EKKW und die EKHN.

Nach einem Abendmahlsgottesdienst in der ältesten Kirche Braunfels und anschließendem Restepicknik machten wir uns am Donnerstag wieder auf den Heimweg. Herzlichen Dank an Joachim Bundschuh für die „Seelennahrung“ und an Virginia für die vorzügliche Organisation des „Leiblichen Wohls“. Kein Weg war ihr zu unbequem um uns mit Kalorien zu beliefern und auch Hündin Pauline fügte sich wunderbar in unsere Pilgertruppe ein.

Es war wieder eine intensive, großartige Erfahrung und ich freue mich schon auf die nächste Etappe.....                                               Angela Sluyter

Vorschau: Jubiläumsorgelkonzert

Am Freitag, den 01. Dezember laden wir für 19 Uhr zu einem ganz besonderen Orgelkonzert aus Anlass des 40jährigen Jubiläums unserer Orgel in unser Gemeindezentrum ein: Frauke Mekelburg spielt u.a. Werke von Bach, Händel und Mozart – es wird ein ganz besonderer Abend! Kommen Sie und lassen Sie sich auf den Advent einstimmen! 

 

 

Einladung zum

„Abend der Begegnung“

 

Am Freitag, den 27.10. laden wir ganz herzlich zu unserem traditionellen „Abend der Begegnung“ ein.

An diesem Abend wollen wir uns wieder gegenseitig begegnen – Alt und Jung, Mann und Frau, Menschen mit und ohne Familie sind ganz herzlich eingeladen, sich um 19 Uhr im Gemeindezentrum einzufinden.

Für das leibliche Wohl wird in diesem Jahr die Pilgergruppe unserer Gemeinde sorgen, die auch für das Programm zuständig ist. Damit wir das Essen planen können, bitten wir Sie, sich bis Dienstag, den 24.10. im Gemeindebüro (4183) anzumelden. Kommen Sie und begegnen Sie anderen netten Menschen aus unserer Gemeinde.

 

 

„Rettet die Reformation“

 

heißt das Theaterstück mit Musik, das die Theatergruppe sowie der „Chor an der Friedensgemeinde“ am Freitag, den 17.11.2017 um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum zur Aufführung bringen.

Gelingt es Katharina Luther, Anna Zwingli und anderen Frauen die Reformation zu retten? Oder verstricken auch sie sich in Streit und Auseinandersetzungen? Oder werden sie sogar von den Katholischen gefangen genommen? Und welche Rolle spielt der obskure Knecht Hannes bei all dem?

Und was haben „Killing me softly“ oder auch „Nur noch kurz die Welt retten“ mit der Reformation zu tun?

Die Antworten auf all diese Fragen finden Sie in diesem Theaterstück mit Musik. Kommen Sie uns lassen Sie sich überraschen vom neuesten Stück unserer Theatergruppe!

 

 

Reformation konkret:

Warum bin ich gerne evangelisch?

 

In dem Jahr, in dem in Deutschland „500 Jahre Reformation“ begangen wird, gehen die Kirchenvorstandsmitglieder unserer Gemeinde sehr persönlich der Frage nach: „Warum bin ich gerne evangelisch“? In jeder UKZ des Jahres 2017 finden Sie eine Antwort auf diese Frage. Heute lesen Sie, was Christel Piontek dazu schreibt:

 

Da ich schon mit ca. 6 Monate getauft wurde konnte ich mir die Konfession nicht aussuchen. Fürs erste haben meine Eltern es bestimmt. Mein Vater war evangelisch und meine Mutter ist katholisch.                                                     Es kam dann eine Zeit in der ich mir keine großen Gedanken gemacht habe welcher Konfession ich angehöre. Bis ich sah wie meine Freundin (sie ist katholisch) ein Kreuz geschlagen hat. Das fand ich sehr beeindrucken und ich habe sie beneidet. Auch roch es in ihrer Kirche sehr interessant. Ich war damals etwa zwischen 6 und 10 Jahre alt.                                                                                     

Ich habe dann den Konfirmationsunterricht besucht und mich konfirmieren lassen. Danach ging das Interesse an der Kirche in Richtung null. Das blieb so bis ich meine erste Gehaltsabrechnung bekam. Warum die Kirche, mit der ich zu diesem Zeitpunkt nichts zu tun hatte, Steuern von mir bekam, konnte ich nicht verstehen. Die logische Folgerung war, dass ich ausgetreten mit.                                                                                                                                 Etwa im Alter von 27 Jahren bin ich wieder in die Evangelisch Kirche eingetreten. Dafür gab es mehrere Gründe. Einer der wichtigsten Gründe war eine Kollegin, mit der ich viele und intensive Gespräche über den Glauben und die Kirche geführt habe. Sie hat mir klargemacht, dass, wenn ich etwas an der Kirche ändern möchte, ich wieder eintreten und mich engagieren soll. Ein weiterer, und zu dieser Zeit nicht unwichtiger Grund war, die Fragen von sehr guten Freunden ob ich eine Patenschaft übernehmen will. Das ist ohne Zugehörigkeit einer Kirche nicht möglich. Für mich war es selbstverständlich, dass ich der Evangelischen Kirche betreten werde. Hier habe ich die Möglichkeit intensiv mitzuarbeiten und mich in den kirchlichen Alltag einzubringen. Es ist sogar möglich, dass Menschen, die keine Pfarrer sind, predigen und das Abendmahl einsetzen dürfen. Ich bin über den Schritt wieder in die Evangelische Kirche eingetreten zu sein sehr froh.        Christel Piontek

 

 

 

Unbekannte Reformatoren

Andreas Bodenstein von Karlstadt

Im Rahmen des 500sten Reformationsjubiläums stellen wir Ihnen im Laufe des Jahres 2017 sechs wenig bekannte Personen vor, die - oft in Abgrenzung zu Luther, Calvin und Zwingli – reformatorisch wirksam waren

Andreas Bodenstein von Karlstadt war zunächst einer der wichtigsten Mitstreiter Martin Luthers. Wie er war er Professor in Wittenberg, ja er war es sogar, der den um wenige Jahre jüngeren Martin Luther promovierte. Ungefähr zur gleichen Zeit wie Luther entdeckte er die große Bedeutung des Glaubens für das Heil des Menschen und wurde so einer der Wegbereiter der Reformation.

Doch 1522 kam die große Wende: Während Luther auf der Wartburg war, begann Karsltadt die Theorie in die Praxis umzusetzen: Er feierte an Weihnachten 1521 das erste evangelische Abendmahl mit Brot und Wein, das er den Gläubigen in die Hand gab und nicht in den Mund legte. Diese Neuerungen brachten Unruhen in Wittenberg mit sich, sodass Luther, als er im März 1522 zurückkehrte, diese Neuerungen auf Geheiß des Kurfürsten sofort rückgängig machte.

Karlstadt war tief gekränkt und begann nun, einen eigenständigen Weg zu gehen: Er lehnte nun auch alles Geld, das er aus Pfarrpfründen bekam ab, kehrte dem Universitätsbetrieb den Rücken und wurde Pfarrer in Orlamünde. Dort setzte er sein Reformprogramm durch: Die Messe in Deutsch, Abendmahl mit Brot und Wein als Erinnerung an das letzte Abendmahl Christi, die Entfernung aller Bilder aus der Kirche, die Taufe für Erwachsene, wobei Karlstadt niemals die Gültigkeit der Säuglingstaufe bestritt.

Der sächsiche Kurfürst war außer sich und schicke Luther nach Orlamünde, der Karlstadt in Bausch und Bogen verdammte: Obwohl sich die Orlamünder Gemeinde dem Aufruf Müntzers, den bewaffneten Aufstand der Bauern zu unterstützen verweigerte, verleumdete Luther seinen alten Weggefährten als „Schwarmgeist“ und „Aufrührer“.

Karlstein wurde aus Orlamünde verbannt und kam über veile Umwege  nach Basel. Seine dortigen Schriften beschäftigten sich besonders mit der Ethik, der er ein großes Gewicht beimaß. Er hatte großen Einfluss auf die Betonung der Ethik in der Täuferbewegung und blieb ein Stachel im Fleisch der Wittenberger. Karlstadt starb 1541 in Basel.  

 

 

Unter diesem Motto haben wir das ganze Jahr die 500ste Wiederkehr der Reformation gefeiert – unter diesem Motto laden feiern wir am Reforma-tionstag, den 31.10.2017  einen Gottesdienst der reformatorischen Kirchen Kelsterbachs im Fritz-Treutel-Haus in der Bergstraße. 

Unter dem reformatorischen Leitwort „allein die Schrift“ versammeln wir uns an diesem Tag als baptistische, lutherische, reformierte, unierte und presbyterianische evangelische Gemeinden, um uns gemeinsam unter Gottes Wort zu stellen und das Abendmahl zu feiern. Gemeinsam mit Gästen aus der Ökumene feiern wir nicht nur Gottesdienst, sondern wollen danach auch noch miteinander feiern.

Herzliche Einladung zum Festgottesdienst zur Reformation am 31.10. um 11 Uhr im Fritz-Treutel-Haus, Bergstraße, mit anschließendem Umtrunk

 

Bittgottesdienst für den Frieden

Seit vielen Jahrzehnten begehen Christinnen und Christen die ökumenische Friedensdekade, um für Frieden und Gerechtigkeit zu beten. Auch wir beteiligen uns schon seit vielen Jahren daran mit dem „Bittgottesdienst für den Frieden“ Unter dem Titel „Streit“ feiern wir am 19.11. um 10.30 Uhr in unserem Gemeindezentrum diesen besonderen Gottesdienst, der gerade zurzeit bitter nötig ist.

Alle, die diesen Gottesdienst gerne mit gestalten möchten sind herzlich eingeladen am Mittwoch den 01.11. um 18.30 Uhr in das Gemeindezentrum zu kommen.

 

Übrigens…

in unserer „Blumenspende“ waren bisher 53,- Euro, und in der Orgelpfeife, deren Spenden in diesem Jahr für die Anschaffung der mehrsprachigen Liederbücher „Colours of grace“ verwendet werden, 197,71 Euro. Herzlichen Dank dafür!

 

 

 

Konstantin und Julia Kunz, geborene Baur              05.08.

 

 

 

Elsa Hollfelder, geborene Stadler

Dachsgraben 8                                                          84 Jahre

 

Annemarie Helfmann, geborene Lotter

Zum Sportfeld 18                                                     89 Jahre

.

Regelmäßige Veranstaltungen

 

(in den Ferien finden einige Veranstaltungen nicht statt)

 

Krabbelgottesdienstvorbereitung:  23.10. 17.00 Uhr im Gemeindezen-

trum und am 20.11. um 16.30 Uhr

im Pfarramt

 

Krabbelgottesdienst:                        03.11. und 01.12., 16.30 Uhr

 

Jugendgruppe „Connect“:              2. Dienstag im Monat, 19.00 Uhr

(14-20 Jahre)             

 

Theatergruppe (bis 17.11.):             montags 18.45 Uhr

 

Adventsandacht:                              Donnerstags, 30.11., 19.00 Uhr

 

Strandbar:                                         13.10. 19.00 Uhr

 

Chor an der Friedensgemeinde:     donnerstags, 19.30 Uhr

 

Thomasmessenteam:                        10.10. 17.30 Uhr

 

Evangelische Frauen:                      1. und 3. Mittwoch, 15.00 Uhr

 

Eine-Welt-Laden:                            erster und letzter Sonntag nach

dem Gottesdienst

 

 

Gottesdienste

 

01.10.   10.30   Gottesdienst mit Abendmahl (Pfr. i.R. Bremer)

 

08.10.   10.30   Familiengottesdienst zu Erntedank

                         Pfr. Bundschuh und Kita-Team

 

15.10.   10.30   Gottesdienst (Prädikantin Kügler-Schüssler)

 

22.10.   10.30   Gottesdienst (Pfr. Kopf)

 

29.10.   18.00   Gottesdienst mit Abendmahl im Stil der

                         Thomasmesse (Pfr. Bundschuh und Team)

Reformationstag

31.10.   11.00   gemeinsamer Gottesdienst der Gemeinden der Kirchen

                         der Reformation im Fritz-Treutel-Haus, Bergstaße

                         (Pfr. Bundschuh, Pfr. Kim, Pastor Krebs, Pfr. Kopf,

                         Pfr. Weinberg)

 

05.11.   10.30   Gottesdienst mit Abendmahl im Bürgertreff,

             Rüsselsheimer Straße 203a (Pfr. i.R. Bremer)

 

12.11.   10.30   Gottesdienst (Prädikantin Kügler-Schüssler)

 

Buss- und Bettag

15.11.   19.00   gemeinsamer Gottesdienst der evang. Gemeinden

                         Kelsterbachs in der St. Martinsgemeinde (Pfr. Weinberg)

 

19.11.   10.30   Bittgottesdienst für den Frieden in der Welt im Rahmen

                         der Friedensdekade (Pfr. Bundschuh und Team)

 

26.11.  10.30   Gottesdienst mit Abendmahl und Gedenken der im

                        vergangenen Kirchenjahr verstorbenen Gemeindeglieder

                        (Pfr. Bundschuh)

 

Rufen Sie einfach an unter:

06107-4183

 

 

 

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